Italien 12. - 19. September 2006
Kerstin war anfangs gar nicht begeistert von Daniels Wunsch sich ein
Motorrad zu kaufen. Doch als sie dann ein paar Mal mitgefahren ist,
kam sie eines Tages auf die Idee: Man könnte doch mal eine große
Tour durch Italien machen. In diesem Moment wußte Daniel gar
nicht wie ihm passiert. Sie begründete ihre Aussage damit, dass man
es auch fahren muß, wenn man es schon mal gekauft hat. Naja Daniel war
recht und so packte Kerstin die Koffer voll.

Unsere Stationen auf der Reise
Das erste Hotel hatten wir bereits zu Hause gebucht und so führte
unser Weg am ersten Tag durch Österreich, über die alte Brennerstraße
nach Sütirol. Wir nächtigten in Tiers im Hotel Weißlahnbad mit Blick auf
den Rosengarten. Zum Abendessen waren wir in der Tschamin-Schwaige. Dort schaute
uns ein Murmeltier beim Essen über die Schultern.

Der Blick auf den Rosengarten

Das Murmeltier und wir in der Tschamin-Schwaige
Tag 2
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Am nächsten Morgen ging es dann weiter von Südtirol über
Venezien in die Lombardei. Die erste große Pause haben wir dann
am Gardasee gemacht und uns erstmal in der Sonne am Ufer erholt.

auf dem Weg zum Gardasee

glückliche Kühe auf einer Bergwiese

Der Gardasee und ein geschaffter Biker
Unsere zweite Station für die Nacht war Mailand. Nachdem wir dort
spät am Nachmittag ankamen, machten wir uns auf Zimmersuche,
was sich jedoch schwieriger als angenommen darstellte. In Mailand
war zu dem Zeitpunkt gerade Messe und in den Hotels war die Standardantwort,
dass leider kein Zimmer mehr frei ist. Erst im zehnten Hotel bekamen wir dann
das letzte freie Zimmer. Wohl auch aus Mitleid, da Daniel durch die
Anstrengung des Stadtverkehrs und der Temperatur von ca. 35°C sehr
erschöpft aussah. Hier ist er wohl das erste Mal froh gewesen vom
Motorrad absteigen zu dürfen.
Nachdem wir uns frisch gemacht und umgezogen hatten, ging es daran Mailand zu erkunden. Also ab in die Innenstadt zum Plaza del Duomo. Am Dom vorbei ging es durch die Galleria Vittorio Emanuele bis zur Scala, der Mailänder Oper. Nachdem wir dann noch ein wenig durch die Gassen geschlendert sind, vielen wir später todmüde in die Betten.
Nachdem wir uns frisch gemacht und umgezogen hatten, ging es daran Mailand zu erkunden. Also ab in die Innenstadt zum Plaza del Duomo. Am Dom vorbei ging es durch die Galleria Vittorio Emanuele bis zur Scala, der Mailänder Oper. Nachdem wir dann noch ein wenig durch die Gassen geschlendert sind, vielen wir später todmüde in die Betten.

Plaza del Duomo bei Nacht

Der Dom von Mailand
leider wegen Restaurierungsarbeiten z.T. verhangen
leider wegen Restaurierungsarbeiten z.T. verhangen

Die Scala, das Mailänder Opernhaus
Tag 3
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Am nächsten Morgen ging es früh raus, da wir bis Mittag noch
den Dom von innen sehen wollten. Außerdem
stand noch das Mailänder Stadion Giuseppe Meazza auf dem Programm,
welches ja mit 82.955 Sitzplätzen immerhin das fünftgrößte
Stadion der Welt ist.

Der Altar im Dom von Mailand

Galleria Vittorio Emanuele
hier shoppen kostet richtig Geld
hier shoppen kostet richtig Geld

vor dem Stadion Giuseppe Meazza

Im Giuseppe Meazza Stadion

in der Kabine neben Lothar Matthäus

Hier wo sonst die Stars des AC Mailand sitzen
Nach der Stadionbesichtigung machten wir uns auf den Weg
Richtung Genua. Unterwegs wurde das Wetter immer schlechter und
in Genua kamen wir bei strömenden Regen an. So haben wir uns
in das erstbeste Hotel begeben und unsere nassen Klamotten
gewechselt.
Anschließend wollten wir noch ein wenig Genua bei Nacht erkunden, aber irgendwie war die ganze Ecke um den Hafen nicht wirklich vertrauenserweckend und es regnete immer noch in Strömen. Aus diesem Grund entschlossen wir uns zeitig ins Bett zu gehen und unser Glück am nächsten Morgen erneut zu versuchen.
Anschließend wollten wir noch ein wenig Genua bei Nacht erkunden, aber irgendwie war die ganze Ecke um den Hafen nicht wirklich vertrauenserweckend und es regnete immer noch in Strömen. Aus diesem Grund entschlossen wir uns zeitig ins Bett zu gehen und unser Glück am nächsten Morgen erneut zu versuchen.
Tag 4
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Das Wetter war am nächsten Morgen wieder deutlich besser, so daß
wir die Geburtsstadt von Christoph Kolumbus erkunden konnten.

Land unter in Genua
unter Motorradwetter verstehe ich was anderes
unter Motorradwetter verstehe ich was anderes

besseres Wetter für einen kleinen Stadtbummel

Schiff im Hafen von Genua
Wir spazierten entlang des Hafens in die Altstadt, wobei dort
vor allem die kleinen vielleicht 1,50m breiten Gäßchen
beeindruckend waren.
Schöne Plätze waren der Pallazo Ducale, der ehemalige Sitz der genuesischen Dogen auf dem Piazza Matteotti und der Piazza de Ferrari, der Stadtmittelpunkt von Genuas Altstadt.
Schöne Plätze waren der Pallazo Ducale, der ehemalige Sitz der genuesischen Dogen auf dem Piazza Matteotti und der Piazza de Ferrari, der Stadtmittelpunkt von Genuas Altstadt.

eine kleine Gasse in Genua

Pallazzo Ducale

Piazza de Ferrari
Nach dem Stadtbummel machten wir uns auf den Weg Richtung
Pisa. Dies war Daniels Lieblingsstrecke auf der ganzen Reise. Immer entlang
der Küste und trotzdem gab es mehr als genug Kurven und sogar kleine
Steigungen. Außerdem hat das Wetter mal mitgespielt
und wir sind nicht wieder nass geworden.
Nächstes Ziel war der Piazza del Duomo - der Platz der Wunder - mit seinen vier monumentalen Einzelbauwerken Dom, Baptiserium, Campanile und Camposanto.
Hier lernten wir mal wieder auf anschauliche Weise die Vorteile von zwei gegenüber vier Rädern in Italien kennen. Während es für die Autos kaum Parkplätze gab und diese auch noch teuer zu bezahlen waren, parkten wir direkt gegenüber dem Eingang kostenlos auf einer Motorradstellfläche.
Nächstes Ziel war der Piazza del Duomo - der Platz der Wunder - mit seinen vier monumentalen Einzelbauwerken Dom, Baptiserium, Campanile und Camposanto.
Hier lernten wir mal wieder auf anschauliche Weise die Vorteile von zwei gegenüber vier Rädern in Italien kennen. Während es für die Autos kaum Parkplätze gab und diese auch noch teuer zu bezahlen waren, parkten wir direkt gegenüber dem Eingang kostenlos auf einer Motorradstellfläche.

Blick zurück Richtung Genua und auf den Golf von Genua

Eingang zum Piazza del Duomo

Duomo Santa Maria Assunta vor der Campanile,
dem Glockenturm besser bekannt als
der schiefe Turm von Pisa
dem Glockenturm besser bekannt als
der schiefe Turm von Pisa

so schief sind ca. 4,5°

Kerstin und der schiefe Turm

Battistero - die größte Taufkirche der Christenheit
Tag 5
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Wir übernachteten in der Nähe von Pisa und starteten
am nächsten Tag in die Toskana. Erstes Ziel war Volterra,
die Stadt in 555m Höhe und einem schönen Blick über die
Toskana.

Blick auf Volterra

Römische Amphitheater in Volterra
aus dem 1. Jhd. n. Chr.
aus dem 1. Jhd. n. Chr.

Blick aus Volterra in die Toskana
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Gassen ging es
weiter, denn schließlig hatten wir heute noch einiges vor. Allerdings
machte uns bei Sienna das Wetter wieder einen dicken Strich durch die
Rechnung. Es schüttete wie aus Eimern und so suchten wir Unterschlupf
unter dem Dach einer Tankstelle. Leider wollte der Regen nicht
aufhören, so dass wir in das gegenüberliegende Hotel
flüchteten.
Wir bezogen das Zimmer und machten uns dann trotz Regen auf, um die Stadt zu erkunden. Sienna ist für den Palio di Sienna, ein Pferderennen, welches am zentralen Platz Piazza del Campo ausgetragen wird, bekannt. Außerdem hat sie eine wunderschöne Altstadt, die sich ihren mittelalterlichen Charme erhalten hat.
Wir bezogen das Zimmer und machten uns dann trotz Regen auf, um die Stadt zu erkunden. Sienna ist für den Palio di Sienna, ein Pferderennen, welches am zentralen Platz Piazza del Campo ausgetragen wird, bekannt. Außerdem hat sie eine wunderschöne Altstadt, die sich ihren mittelalterlichen Charme erhalten hat.

vergebliches Warten auf besseres Wetter
unter einem Tankstellendach
unter einem Tankstellendach

Kirche San Niccolo al Carmine am Ort
Pian dei Mantellini
Pian dei Mantellini

Die Altstadt liegt oben auf dem Berg

Die Fonte Gaia - Start und Ziel des Palio

Piazza del Campo, wo der Palio, ein Pferderennen mit
10 Pferden, bei dem die Stadtteile gegeneinander
antreten, stattfindet
10 Pferden, bei dem die Stadtteile gegeneinander
antreten, stattfindet

Pallazzo Publico, das Rathaus mit dem Torre del Mangia
Tag 6
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Wie konnte es anderes sein: Auch am nächsten Morgen regnete es.
Jedoch hatten wir keine Wahl, denn wir wollten nicht unseren Autozug
in Rimini verpassen. Dieser fuhr zwar erst in zwei Tagen, aber wir wollten
noch unbedingt einen Tag nach San Marino. Da Kerstin das letzte Mal
naße Füße bekommen hatte,
ließ sie sich diesmal zwei Mülltüten von der Putzfrau
geben und zog sie sich über die Schuhe. So ausgerüstet ging
es dann auf kürzester Strecke Richtung Rimini. Dabei wurden wir
öfter von Autofahrern aufgrund des Sch.....wetters angehupt und
unserer Meinung nach aufmunternd gegrüßt. Irgendwann war auch diese
(Tor-)Tour vorbei und wir quartierten uns direkt in einem Hotel am Strand von
Rimini ein. Kerstin war so erschöpft von dem Wetter, daß sie
erstmal zwei Stunden schlief.

unser Blick aus dem Hotelzimmer direkt
auf den Strand von Rimini
auf den Strand von Rimini

Mitten in der Saison wäre der Hotelparkplatz
bestimmt voll gewesen
bestimmt voll gewesen

Spaziergang am Strand - leider war kein Badewetter
und Daniel hatte extra die Badehose eingepackt
und Daniel hatte extra die Badehose eingepackt
Am Abend haben wir noch ein wenig die Innenstadt von Rimini erkundet, in welcher
es aber leider nicht viel zu sehen gab.
Tag 7
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Am nächsten Morgen ging es
dann zeitig auf das Motorrad und ab nach San Marino, welches unweit von Rimini
liegt. An diesem Tag rissen dann auch langsam die dicken Wolken auf und es
war ab und zu die Sonne zu sehen. Das hatten wir ja auch nicht anders
erwartet, da es ja heute wieder nach Hause gehen sollte.
In San Marinos Gassen kann man stundenlang spazieren, shoppen, die Aussicht genießen oder sich skurile und historische Dinge anschauen. Es ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.
In San Marinos Gassen kann man stundenlang spazieren, shoppen, die Aussicht genießen oder sich skurile und historische Dinge anschauen. Es ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Eingang nach San Marino
als Stadtwächter wollten sie Daniel dann doch nicht
als Stadtwächter wollten sie Daniel dann doch nicht

Piazza della Liberta mit dem
Palazzo Pubblico, dem Regierungspalast
Palazzo Pubblico, dem Regierungspalast

Blick in den Regierungspalast

Blick ins Umland von San Marino

Die Gassen von San Marino laden zum Schlendern ein

zum Anschauen und Kaufen gibt es dort fast alles
Die drei Türme

der erste Turm Rocca Guaita erbaut im 11.Jhd

Ausblick vom ersten Turm

Probesitzen im Rekrutierungsbüro
leider abgelehnt - Pferde zu schwach
leider abgelehnt - Pferde zu schwach

der zweite Turm Rocca Cesta erbaut im 13.Jhd

Blick vom zweiten auf den ersten Turm

auf dem höchsten Turm findet
man die schönsten Prinzessinnen
man die schönsten Prinzessinnen
Da jeder Urlaub mal zu Ende geht, sind wir am Abend mit dem Nachtzug
von Rimini nach München gefahren. Es gibt zwar bequemere
Schlafmöglichkeiten, aber es ist immer noch entspannter als die Strecke
selbst fahren zu müssen.
Tag 8
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Kilometerstand am Ende der Reise
So sind wir dann wohlbehalten in München angekommen. Vor unserer
Haustür zeigte unser Kilometerzähler vom Motorrad stolze 1512,4km
welche wir in den letzten Tagen zurück gelegt haben.
Soweit nun genug von unserer Reise durch Italien. Wer mehr Bilder sehen möchte, wird in der Galerie fündig.
Soweit nun genug von unserer Reise durch Italien. Wer mehr Bilder sehen möchte, wird in der Galerie fündig.